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Schülerhilfe-Presseinfo: Vorbeugen gegen Schulstress

zuletzt verändert: 13.05.2008 14:36

Wien, 13. Mai 2008. Für Österreichs Schülerinnen und Schüler beginnt nun die arbeitsintensivste Phase des Jahres. Viele von ihnen leiden unter Schulstress, teilweise mit massiven körperlichen Beschwerden. Die unangenehmste Folge von Schulstress: Er blockiert die Lernfähigkeit. Tipps von der „Schülerhilfe“, Österreichs größtem Nachhilfe-Anbieter, um Schulstress erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Schülerhilfe-Presseinfo: Vorbeugen gegen Schulstress

Das Schülerhilfe-Logo

Lernstoff portionieren und planen

Ein riesiger Berg an Lernstoff wirkt unüberwindlich – und stresst. Schon „anfangen“ fällt schwer. Es ist viel einfacher, wenn der Lernstoff in kleine Portionen unterteilt ist. Als Beispiel: Zwei Wochen lang täglich sieben Vokabel anstatt bis in zwei Wochen 100 neue Wörter lernen. Je älter die Kinder sind, desto wichtiger ist die eigene Verantwortung für diese Einteilung. Das erhöht die Motivation.

Prioritäten setzen und Druck senken

Je konkreter Leistungsansprüche sind, desto besser können sich Kinder darauf einstellen. Ein Kind, das „in allen Fächern gute Noten“ haben soll, hat keine Ansatzpunkte, in welchem Fach Lernen wirklich notwendig ist. Selbst wenn eine Notenverbesserung in einem Fach leichter zu erreichen wäre: Lernen für ein gefährdetes Fach muss Vorrang haben. 

Lerntyp berücksichtigen

Jeder Mensch lernt anders. Ein Kind, das nicht „stillsitzen“ kann, braucht vermutlich Bewegung, um lernen zu können. Andere müssen lesen, wieder andere hören. Es ist wichtig, Lernstoff dem Lerntyp entsprechend aufzubereiten. Die Schülerhilfe bietet auf ihrer Website einen Fragebogen an, mit dem der Lerntyp des Kindes herausgefunden werden kann.

Leistung anerkennen

Je konkreter Kinder für bestimmte Leistungen Anerkennung bekommen, desto selbstsicherer werden sie. Sie lernen, ihre eigenen Leistungen selbst besser einzuschätzen und zu erkennen, in welchem Bereich sie noch zusätzlich lernen sollten. Auch die Motivation steigt, wenn Lernen nicht als lästiges, womöglich sinnloses Übel erlebt wird, sondern als etwas, wofür es Anerkennung gibt. 

Ordnung nicht übertreiben

Kinder sollten in einer Umgebung lernen können, in der sie sich selbst wohl fühlen. Der Arbeitsplatz selbst sollte aufgeräumt, Ablenkungen weggeräumt sein. Das Zimmer muss aber nicht tipptopp ordentlich werden, wenn das Kind selbst keinen großen Wert darauf legt. „Aufräumen müssen“ kann zusätzlichen Stress verursachen.

Sport betreiben

Hohe Belastung erhöht die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten. Wer über eine gute Kondition verfügt, hält belastende Situationen leichter aus, weil genügend Energiereserven vorhanden sind. Sport ist auch ein wichtiger Ausgleich für stundenlanges Sitzen. Verspannungen vor allem im Schulter- und Nackenbereich können auch bei Kindern Kopfschmerzen auslösen.

Bewusst essen

Bewusste Ernährung kann die Gehirnleistung fördern. Wasser, ungesüßter Tee, Natursäfte: Davon brauchen Kinder möglichst viel. Zucker ist nicht nur schlecht für die Zähne. Nach einer kurzfristigen Leistungssteigerung stürzt die Energiekurve ab. Wertvolle Energie liefern Nüsse, die allerdings viele Kalorien enthalten. Vor dem Lernen sollte nichts gegessen werden, was „im Magen liegt“. Das Stück Schokolade als Belohnung hinterher: selbstverständlich.

 

Weitere Tipps erhalten Eltern unverbindlich in allen 67 Niederlassungen der Schülerhilfe in Österreich.

www.schuelerhilfe.at

Text: Birgit Primig. Versand an Fachmedien "Bildung" und "Jugend"



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