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Neue Nische für TrainerInnen

zuletzt verändert: 27.12.2006 11:08

800.000 behinderte ÖsterreicherInnen wollen mehr Erwachsenenbildung

Vom 8. bis 10. September findet im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in Strobl ein Symposion zum Thema „Bildung (er)leben – Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung“ statt. Für TrainerInnen und LeiterInnen von Bildungsinstituten bietet diese Veranstaltung die Chance, eine Zielgruppe der Zukunft kennen zu lernen und damit die eigenen beruflichen Perspektiven auszubauen.

 

Jede zehnte Person in Europa gilt in der einen oder anderen Form als „behindert“. Bauliche Barrieren, fehlende technische Hilfsmittel, aber auch Ängste und Unsicherheiten verstellen ihnen den Weg zur Weiterbildung. „800.000 behinderte ÖsterreicherInnen drängen vehement auf einen barrierefreien Zugang zur Erwachsenenbildung,“ weiß Dr. Beatrix Eder-Gregor, Organisatorin des Symposions und wissenschaftliche Leiterin des Integrativen Bildungsvereines für Menschen mit (mehr oder  weniger) Behinderung.

Das Symposion holt jene Bildungseinrichtungen vor den Vorhang, bei denen Integration bereits gelebt wird. Ihre Angebote und Konzepte laden zur Nachahmung ein. Anbieter von Erwachsenenbildung können darauf aufbauend ihre Zielgruppe erweitern und eine neue KundInnenschicht aufbauen.

TrainerInnen, die bisher davor zurück scheuten, mit behinderten TeilnehmerInnen zu arbeiten, können in einer Vielzahl von Workshops Integration „ausprobieren“ und integrative Seminarsequenzen live erleben. Eder-Gregor: „Wer sich einmal bewusst auf behinderte TeilnehmerInnen einlässt, wird sich fragen, was daran so beängstigend war.“

Auch das Rahmenprogramm zeigt die Vielfalt jener Fähigkeiten, die bei Menschen mit Behinderung zu oft nicht vermutet werden.


Presseinformation, 17. August 2003, Auftraggeber: Integrativer Bildungsverein für Menschen mit (mehr oder weniger) Behinderung, Zielgruppe Fachmedien Bereich Bildung

 

 



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